Bei der aktuellen Marktlage ist es besonders wichtig, das geerntete Getreide möglichst vollständig und in bester Qualität in den Trog zu bekommen. Dr. Jochen Krieg und Sybille Patzelt, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, erläutern, wie mit einer erfolgreichen Getreidekonservierung eine wichtige Basis für die neue Fütterungssaison und die Wirtschaftlichkeit gelegt wird.
Nur durch optimale Futterhygiene können gesunde Tiere mit optimaler Futterverwertung gehalten werden. Vor allem vor dem Hintergrund der bereits im letzten Jahr stark angestiegenen Preise für organische Säuren und die gleichzeitig geringen Schlachterlöse war so mancher Landwirt verführt, beim Einsatz von Konservierungsmitteln oder der Vorbereitung der Getreideeinlagerung zu sparen. In der Vergangenheit traten durch mangelnde Futterhygiene immer wieder mehr oder weniger starke negative Auswirkungen auf Tiergesundheit und -leistung auf. Ist das der Fall, ist das auf den ersten Blick gesparte Geld schnell wieder weg. Um dem entgegenzuwirken, sollten die Vorbereitungen zur nun anstehenden Getreideernte wieder sehr gründlich und vor allem rechtzeitig erfolgen.
Mehr in LZ 23-2022 ab S. 34