Silomais profitierte wie kaum eine andere Kulturpflanze von der feuchtwarmen Witterung der vergangenen Wochen. Doch was sich positiv auf das Wachstum auswirkt, könnte gleichzeitig zu erhöhtem Druck auf die Preise führen. Die Zusammenhänge erläutert Josef Assheuer, Landwirtschaftskammer NRW.
Vorläufige Schätzungen gehen für Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr von rund 269 600 ha Anbaufläche von Mais als Hauptfrucht aus. Dies entspricht einem Rückgang von 6,2 % gegenüber dem Vorjahr. Auf Silomais entfallen etwa drei Viertel der Gesamtanbaufläche von Mais, wobei der Rückgang zum Vorjahr hier 2,1 % beträgt. Die Nachteile einer verspäteten Aussaat in diesem Jahr konnten oftmals durch eine gute Jugendentwicklung wettgemacht werden, sodass trotz individueller Unterschiede insgesamt mit mindestens durchschnittlichen Erträgen und folglich mit einem höheren Angebot als im Vorjahr zu rechnen ist.
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