Kalk von Pflanzen als Calciumquelle?

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In der Regel erhalten Schweine das benötigte Calcium über Futterkalk (Calciumcarbonat). Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, verkalkte Pflanzenteile hierfür zu nutzen. Was darunter genau zu verstehen ist und was sich hinter dem Calciumlieferanten Acid Buf verbirgt, beleuchten Dr. Jochen Krieg und Christiane Norda, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Die Calciumversorgung von Schweinen kann über verschiedene Futtermittel sichergestellt werden. Das Produkt Acid Buf als alternativer Calciumlieferant besteht aus den verkalkten Spitzen der Rotalge Lithotamnium calcareum. Aufgrund seiner besonderen Struktur soll es – laut Herstellerangaben – in einem breiteren pH-Bereich verfügbar sein und unter der Voraussetzung, dass keine Calcium(Ca)-Überversorgung vorliegt, verstärkt über die Darmwand aufgenommen werden.

Neben der besseren Verfügbarkeit wird für das Produkt mit einer gegenüber Futterkalk geringeren Pufferwirkung und damit einer geringeren Anhebung des pH-Werts im Darm geworben. Da sich eine übermäßige Versorgung mit Ca negativ auf die Phosphor(P)-Verwertung auswirkt, wäre eine erhöhte Absorption, sprich Aufnahme und die damit einhergehende Möglichkeit der Ca-Reduzierung auch vor dem Hintergrund der P-reduzierten Fütterung vorteilhaft.

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