Kampf gegen Heuschrecken

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Das Budget für die Heuschreckenbekämpfung in Ostafrika und im Jemen geht nach Angaben der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) zur Neige. Wie die Organisation am Dienstag vergangener Woche in Rom erklärte, müssten die 28 Flugzeuge, die derzeit am Himmel patrouillierten, um Heuschreckenschwärme aufzuspüren und mit Insektiziden zu besprühen, ihren Einsatz ohne zusätzliche Finanzmittel im März einstellen. Um die Bekämpfung bis Juni fortzusetzen, würden zusätzlich umgerechnet etwa 28 Mio. € benötigt. Laut dem stellvertretenden FAO-Generaldirektor Laurent Thomas wurden die Heuschreckenschwärme bereits in Anzahl und Größe massiv reduziert. Es bestehe die Möglichkeit, dass die Bekämpfungsmaßnahmen in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen werden könnten. Seit dem Beginn der Kampagne im Januar 2020 seien in Ostafrika und im Jemen mehr als 1,5 Mio. ha behandelt worden. Der FAO zufolge wurden dadurch Ernte- und Milchverluste im Wert von umgerechnet rund 995 Mio. € vermieden und die Lebensgrundlagen von 28 Mio. Menschen gesichert.