Kartoffelwirtschaft warnt vor Schäden

Kartoffelerzeuger, -händler und -verarbeiter befinden sich aktuell im Alarmmodus. Sowohl die Union der deutschen Kartoffelwirtschaft (UNIKA) als auch der Bundesverband der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie (BOGK) warnten in der vergangenen Woche vor Insolvenzen beziehungsweise langfristig strukturellen Schäden.

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Beide verwiesen auf die massiven Umsatzausfälle aufgrund der coronabedingten Beschränkungen. Wegen des Absatzeinbruchs für tiefgekühlte, gekühlte und trockene Kartoffelprodukte in den Bereichen Gastronomie, Kantinenversorgung, Großveranstaltungen und Export seien bundesweit insgesamt mehrere 100 000 t Verarbeitungskartoffeln nicht verwertet worden, stellten UNIKA und BOGK in separaten Presseverlautbarungen fest. UNIKA-Vorstandschef Olaf Feuerborn sieht deshalb die Politik gefordert, die betroffenen Kartoffelanbauer zu unterstützen.