Kaufmann und Kundenliebling

Foto: Katrin Bremer-John

Maximilian Hemkemeyer macht im Hofladen der Familie Coenen in Kaarst eine ­Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann.

 

„Ich kann gut mit Menschen umgehen“, erzählt Max Hemkemeyer. Deshalb ist die Arbeit im Hofladen der Coenens genau das Richtige für ihn. Nach dem Abschluss seines Fachabiturs im Bereich Wirtschaft hat er 2023 angefangen, als Minijober im Hofladen zu arbeiten. „Ich habe in Max Potenzial gesehen“, berichtet seine Chefin Ulrike Coenen. Deshalb hat sie sich bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) darum bemüht, ihn zum Einzelhandelskaufmann ausbilden zu dürfen. Den Ausbildereignungsschein hatte die Gartenbauingenieurin bereits, da sie früher selbst im Garten- und Landschaftsbau sowie im Gartenbau ausgebildet hat. Da alle notwendigen Qualifikationen vorhanden waren, stand der Anerkennung als Ausbildungsbetrieb nichts im Wege. „Als Ulrike mich gefragt hat, ob ich nicht Lust hätte, hier meine Ausbildung zu machen, habe ich das natürlich dankend angenommen“, berichtet Max, der im Sommer 2024 seine Ausbildung auf dem Betrieb in Kaarst begonnen hat. Durch sein Fachabitur kann er diese von drei auf zwei Jahre verkürzen.

 

Hofladen und Schreibtisch

 

Zu seinen Aufgaben zählt sowohl die Arbeit im Hofladen als auch im Büro, wobei er mehr Arbeitszeit im Verkauf als am Schreibtisch verbringt. Dann heißt es, Verkaufsgespräche mit Kunden führen, Waren nachfüllen und richtig präsentieren. Am meisten Spaß macht dem 20-Jährigen der Umgang mit den Kunden, für die er ein gutes Kauferlebnis schaffen will. „Ich bin ehrgeizig und möchte meine Arbeit sehr gut erledigen“, erläutert er. Das gelingt ihm auch: Sowohl von den Kunden als auch von seiner Chefin gibt es positives Feedback.

 

Mehr in LZ 28-2025 ab S. 46.

 

kj