Maßgebliche Akteure der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZkL) haben sich auf eine Position zur Weiterentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) verständigt. In dem Papier sprechen sie sich dafür aus, das derzeitige System der vorwiegend flächenbezogenen Direktzahlungen innerhalb von zwei Förderperioden auslaufen zu lassen. An seine Stelle sollte ein Förderinstrument treten, das Leistungen zugunsten des Gemeinwohls entlohnt. Unterzeichnet ist das Papier von den Präsidenten der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), des Deutschen Naturschutzrings (DNR) und des Lebensmittelverbandes Deutschland, Hubertus Paetow, Prof. Kai Niebert und Philipp Hengstenberg, sowie dem Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) beim Bundeslandwirtschaftsministerium, Prof. Achim Spiller. Die Autoren betonen die Notwendigkeit, einen verbindlichen Fahrplan für die Weiterentwicklung des EU-Fördersystems aufzustellen.