Umweltaktivisten haben in der vergangenen Woche ihre Proteste für mehr Klimaschutz fortgesetzt. Dabei blockierten sie unter anderem den Zugang zum Eingang des Deutschen Bauernverbandes (DBV). Die laut Medienberichten vorwiegend jungen Menschen zogen zudem vor das Bundeslandwirtschaftsministerium sowie vor die Parteizentralen der CDU und der SPD. Dabei wurde die Glasfassade der CDU Parteizentrale mit Kunstblut beschmiert.
Außerdem wurde die Landesvertretung von Nordrhein-Westfalen ebenso blockiert, wie das Gebäude vom Wirtschaftsrat der CDU.
Die Aktionen waren Teil einer Aktionswoche des Protestbündnisses „AugustRiseUp“. Zu diesem gehören Gruppen wie Extinction Rebellion, Fridays for Future oder Attac, die „gemeinsam zu zivilem Ungehorsam aufrufen, um die Politik an ihre Verantwortung in der Klimakrise zu erinnern“. Wie Extinction Rebellion Berlin auf Facebook mitteilte, sollte mit den Aktionen gezeigt werden, dass die Lebensmittelindustrie die Böden, Tiere und das Klima zerstöre.
DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken kommentierte die Proteste mit den Worten: „Gebrüll und Schüttelreime – mit diesem unterirdischen Niveau können wir nichts anfangen.“ Der Wirtschaftsrat der CDU, ein parteiunabhängiger Berufsverband, verurteilte den „Überfall der Klima-Chaoten“ auf seine Bundesgeschäftsstelle und kritisierte den „Verfall der politischen Umgangsformen“. Dessen Geschäftsführer Wolfgang Steiger kündigte an, alle straf- und zivilrechtlichen Mittel gegen diese Form der politischen Gewalt ausschöpfen zu wollen.
AgE