Klimaneutral bis 2045 – aber wie?

Foto: Verbraucherzentrale NRW, Evelyn Hillebrand

„Vielgestaltig nachhaltig“ lautet das Motto der Rheinischen Landfrauen für die Jahre 2021 bis 2023. Während sie sich im vergangenen Jahr dem „Fairen Konsum“ gewidmet haben, steht in diesem Jahr „Smarte Energie“ auf dem Programm. Am Dienstag vergangener Woche hatte das Präsidium des Rheinischen LandFrauen-Verbandes (RhLV) gemeinsam mit seinem langjährigen Kooperationspartner, der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (VZ), alle Interessierten zur Auftaktveranstaltung eingeladen.

Auch in diesem Jahr fand das Treffen online statt. RhLV-Präsidentin Jutta Kuhles und Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, freuten sich sehr, dass rund

90 Teilnehmerinnen zu Hause an ihren Computern dabei waren. Unter der Überschrift „Klimaneutral bis 2045 – was bedeutet das für private Haushalte?“ standen drei Vorträge von Energieexperten der Verbraucherzentrale auf dem Programm, die konkrete Tipps für die Umsetzung im eigenen Haushalt parat hatten. Mit ihren zahlreichen Fragen und kritischen Anmerkungen bewiesen die Landfrauen, wie sehr ihnen am Thema gelegen ist. „Aktueller hätten wir das Thema nicht wählen können“, bekräftigte auch Jutta Kuhles, denn angesichts rasant steigender Preise geht das Thema Energie jeden an. Dabei seien die Landfrauen auf ihren Höfen ja oft nicht nur Energieverbraucherinnen, sondern zum Teil mit Photovoltaik beispielsweise oder Biogas auch Energieproduzentinnen. Einen deutlichen Wandel am Energiemarkt angesichts der Insolvenzen und Lieferschwierigkeiten einiger Energieanbieter und angesichts der geforderten Klimaneutralität prophezeite Wolfgang Schuldzinski. „Energiesparen ist der größte CO2-Beitrag, den wir leisten können“, betonte der Vorstand der Verbraucherzentrale.

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