Bundesagrarministerin Julia Klöckner sieht im Abschlussbericht der Zukunftskommission Rückenwind für ihre Arbeit. Sie habe bereits vieles angestoßen und in den wesentlichen Punkten unterstütze die Kommission ihren Weg. „Zum einen gibt sie das klare Bekenntnis für eine nachhaltigere, wirtschaftlich erfolgreiche und gesellschaftlich akzeptierte Landwirtschaft ab. Zum anderen stellt sie heraus, dass diese Transformation nicht ohne gesamtgesellschaftliche Anstrengungen möglich ist“, kommentiert sie. Sie habe immer schon betont, „dass höhere Standards mehr Geld kosten“. Den finanziellen Mehrbedarf, den die Kommission für den Transformationsprozess auf 7 bis 11 Mrd. € beziffert, könnten nicht allein die Betriebe tragen. Klöckner erinnerte in dem Zusammenhang auch daran, dass diese „jeden Tag im Wettbewerb mit Importware stehen, die teilweise unter niedrigeren Produktionsstandards und deshalb kostengünstiger erzeugt wird“.
Klöckner stellte vor allem drei Punkte heraus, bei denen die Zukunftskommission den eingeschlagenen Weg des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft bestätigen würde: „Den Systemwechsel in der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP), die Ausrichtung der staatlichen Förderung und den Umbau der Tierhaltung.“
Was sagen die anderen Ministerinnen dazu? Wir haben zusammengestellt, wie
- Bundesumweltministerin Svenja Schulze, und
- NRW-Agrar- und Umweltministerin Ursula Heinen-Esser
das Ergebnis der Zukunftskommission einschätzen.
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