Knoters Reste

Foto: Werkbild Claas

Kleine Schnipsel vom Bindegarn im Stroh oder im Futter sind nicht nur ärgerlich. Werden sie nicht abgesammelt, landen sie als Müll auf dem Feld und können schlimmstenfalls noch Tieren schaden. Wir haben nachgehakt, wie die Hersteller von Großballenpressen mit dem Problem umgehen.

 

Allein den Zahlen nach hört es sich nicht nach einem riesigen Problem an. Laut einer Studie des Instituts Fraunhofer Umsicht werden jährlich in Deutschland 7 800 t Erntegarn verbraucht, um gepresstes Halmgut in Form von Kleinballen, Rundballen oder Großballen in Form zu bringen und zu halten. Davon landen geschätzt rund 25 t in der Umwelt. Sie gelten als Polymeremissionen, die dem so genannten Mikroplastik zuzuordnen und schwer abbaubar sind. So können sie sich im Feld anreichern und Böden über lange Zeit belasten. Dass sie nicht in der Tonne oder beim Recycling landen, kann mehrere Ursachen haben.

 

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