Kostenausgleich bei Ferkelkastration gefordert

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Die Schweinehalter in Deutschland stehen laut Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bernhard Krüsken zum Verzicht auf die betäubungslose Ferkelkastration. Dem Bemühen, hierbei gänzlich auf die chirurgische Kastration zu verzichten, stünden aber heutige Marktanforderungen entgegen, erklärte er. Die Fleischwirtschaft und der Lebensmittelhandel forderten für Teile des Marktes weiterhin Fleisch von kastrierten Tieren. Die Landwirte seien daher mit der Tatsache konfrontiert, dass unter den gegebenen Marktbedingungen ein völliger Verzicht auf die Ferkelkastration nicht möglich sei. Die kas­trierten Tiere bedürften zukünftig einer Honorierung, mit der der zusätzliche Aufwand für die Anwendung zugelassener und erprobter Verfahren der Kastration in Form ­eines Betäubungszuschlags abgegolten werden müsse. Die Fleischwirtschaft sei zudem gefordert, neue Marktpotenziale für Eberfleisch zu erschließen.