Land stockt auf

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NRW plant neue Prämie für Wiederbewaldung
800 € für 400 Bäume pro Hektar sollen Waldbauern in NRW künftig für die Wiederbewaldung bekommen. Das kündigte Ministerin Silke Gorißen vergangene Woche auf dem Waldbauerntag in Werl an. Das Programm sei als Ergänzung der beiden bisherigen Förderprogramme gedacht. So könnten 2023 70 Mio. € für die Wiederbewaldung genutzt werden. Insgesamt habe das Land seit 2019 rund 119 Mio. € für die Bekämpfung der Kalamitäten und die Wiederbewaldung ausgezahlt. Über das neue Förderelement „Wiederbewaldungsprämie“ können Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer die Prämie beantragen. Damit sollen junge Bäume gekauft und dort gepflanzt werden. Laut Ministerium werden nur Arten gefördert, die dafür geeignet sind, die Wälder klimastabiler zu machen. Außerdem soll die Prämie schnell und unkompliziert ausgezahlt werden können.
Der Vorsitzende der Waldbesitzenden, Dr. Philipp Freiherr Heereman, begrüßte das neue Angebot, mahnte aber, dass das Geld „nun schnellstmöglich in den Wald fließen“ müsse, damit die Wiederbewaldung beginnen kann. Das zusätzliche Fördermodul schafft seiner Einschätzung nach neben den bereits bestehenden vor allem Schnelligkeit. Die werde angesichts der enormen Schadfläche in NRW dringend benötigt. Nach Angaben aus dem Haus von Ministerin Gorißen haben Trockenheit, Stürme und der Befall von Borkenkäfern die Wälder in Nordrhein-Westfalen stark verändert. Rund 142 000 ha der insgesamt 935 000 ha großen Waldfläche seien so stark geschädigt, dass sie wieder bewaldet werden müssten.
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