Landwirtschaft in Frauenhand

Fotos: imago/Sämmer

Die neue rheinland-pfälzische Landesregierung hat nach der Wiederwahl von Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Arbeit aufgenommen. Das für die konventionelle Landwirtschaft zuständige Wirtschaftsministerium wird seit Dienstag vergangener Woche von der 48-jährigen FDP-Politikerin Daniela Schmitt geführt, die zuvor im selben Ressort unter der Leitung von Dr. Volker Wissing als Staatssekretärin fungiert hatte. Neben der konventionellen Landwirtschaft gehören der Weinbau, die Weinüberwachung, die Landesgartenschau und die ländliche Entwicklung zu den Themen dieses Ressorts. Für Fragen des Ökolandbaus, der Forstwirtschaft sowie der Ernährung ist derweil auch in dieser Legislaturperiode das jetzt als Klimaschutzministerium ausgewiesene Umweltressort verantwortlich, das von der 40-jährigen Grünen-Politikerin Anne Spiegel geleitet wird. Spiegel hatte das Ministerium Anfang 2021 nach dem Rücktritt von Ulrike Höfken zusammen mit dem Familienressort in Personalunion geführt. Im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP heißt es zur Landwirtschaft, dass sowohl biologisch als auch konventionell arbeitende Betriebe eine wirtschaftliche Zukunftsperspektive haben müssten. Dazu solle künftig auch mit einem Landesprogramm zur investiven Planungssicherheit für die Betriebe beigetragen werden. Bis 2030 will die Ampelkoalition einen Ökoflächenanteil von 25 % erreichen.