Leckere Fruchtgiganten mit Gruselpotenzial

Foto: BVEO/Hendrick Hase

Schwergewichte in Bestform: Kürbisse sind in Deutschland beliebt. Rund 1 kg des leckeren Fruchtgemüses wurde im vergangenen Jahr pro Kopf verbraucht – 85 % davon aus heimischer Produktion. Und seit 2019 ist der Verbrauch sogar noch um rund 10 % gestiegen. Eigentlich wenig verwunderlich, lassen sich aus den farbenprächtigen Gewächsen doch die unterschiedlichsten Genüsse zaubern. Kürbisse sind nicht nur eine perfekte Grundlage für cremige Suppen oder deftige Eintöpfe. Geraspelt oder in Streifen geschnitten sind sie eine schmackhafte Komponente in Salaten und Fingerfood-Snacks aber auch eine wunderbare Zutat in herzhaften Lasagne- oder Tortilla-Zubereitungen. Selbst Dessert-Highlights gelingen mit dem kulinarischen Alleskönner.
Die Kürbisgewächse – zu denen neben den klassischen Kürbissen auch Zucchini, Gurke und Wassermelone gehören – werden besonders gerne in der kalten Jahreszeit gegessen. Genau dann, wenn das bunte Gemüse Saison hat. Die erstreckt sich je nach Sorte von Juli bis in den Dezember, beginnt meist mit dem Hokkaido und endet mit Winterkürbissen, wie Bischofsmütze, Muskatkürbis und anderen. Experten zählen mehr als 850 unterschiedliche Sorten des beliebten Küchenklassikers. Jede davon überzeugt mit einem anderen Geschmack – vom milden Spaghettikürbis über den fein-nussigen, an Kastanien erinnernden Hokkaido bis hin zum intensiv-kräftigen Butternut-Kürbis. Großer Beliebtheit erfreuen sich vor allem im Herbst auch die sehr dekorativen Zierkürbisse.

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