Ob aus ackerbaulichen Gründen oder aufgrund von GAP-Vorgaben: Leguminosen gewinnen an Bedeutung. Erfolg bringen aber nur gesunde Kulturen. Eugen Winkelheide von der Landwirtschaftskammer NRW gibt einen Überblick, was Ackerbohnen, Erbsen, Lupinen oder Sojabohnen schadet und was dagegen hilft.
Im Allgemeinen war der Krankheitsdruck in Leguminosen trockenheitsbedingt in den letzten Jahren sehr gering. In feuchtwarmen Jahren können sich aber einige bekämpfungswürdige Krankheiten entwickeln. So treten besonders unter kühl-feuchten Saatbedingungen, bei verschlämmten oder staunassen Böden bodenbürtige Pilze wie Fusarium, Pythium, Rhizoctonia, Aphanomyces und Sclerotinia auf. Da es zurzeit keine zugelassenen Beizen gibt, müssen ackerbauliche Maßnahmen wie zum Beispiel die Einhaltung einer mindestens vier- bis fünfjährigen Anbaupause und die Fruchtfolge beachtet werden. Enge Fruchtfolgen mit Kartoffeln, Mais oder Raps sind zu vermeiden.
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