Für die zweite Runde des vom Bundeslandwirtschaftsministerium aufgelegten Liquiditätshilfeprogramms steht mehr Geld zur Verfügung als bislang erwartet. Wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) nach Abschluss der ersten Förderphase in der vergangenen Woche mitteilte, beläuft sich das Mittelvolumen für die laufende zweite Runde auf rund 18 Mio. €. Schätzungen waren bisher von einem Betrag von 13 Mio. € ausgegangen. Anträge können noch bis zum 22. März gestellt werden. Antragsberechtigt sind nach wie vor Milch- und Fleischerzeuger, die zur Sicherung ihrer Liquidität ein Darlehen aufgenommen haben und einen Preisrückgang für ihre Produktion von 19 % nachweisen können. Das im November letzten Jahres gestartete Liquiditätsprogramm ist mit insgesamt 69,2 Mio. € von der Europäischen Union ausgestattet. In der ersten Phase waren 7 830 Anträge gestellt worden, die meisten davon aus Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.