London legt Fokus auf EU

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Die britische Regierung misst einem Handelsabkommen mit der Europäischen Union offenbar größere Priorität bei als einer Vereinbarung mit den USA. Das zumindest legen Äußerungen der britischen Schatzkanzlerin Rachel Reeves nahe, die im Vorfeld eines Treffens mit ihrem US-Amtskollegen Scott Bessent bekannt wurden. „Ich verstehe, warum man sich so sehr auf unsere Handelsbeziehungen mit den USA konzentriert. Aber eigentlich sind unsere Handelsbeziehungen mit Europa noch wichtiger, denn sie sind unsere nächsten Nachbarn und Handelspartner“, erklärte Reeves gegenüber dem britischen Nachrichtensender BBC. Im Mai steht ein Gipfeltreffen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU an, bei dem beide Seiten ihre Beziehungen neu aufstellen wollen. Die ersten Reaktionen aus dem landwirtschaftlichen Berufsstand im Königreich fielen positiv aus.

 

Im Jahr 2024 lieferte das Vereinigte Königreich laut Angaben der EU-Kommission Agrarrohstoffe und Lebensmittel im Wert von 15,4 Mrd. € in die Gemeinschaft. Zugleich importierte das Königreich aus der EU-Agrarrohstoffe und Lebensmittel im Wert von 53,9 Mrd. €. Für die USA belief sich dieser Wert auf 30,5 Mrd. €.

 

AgE