Mäßige Erträge und erneut zu trocken

Von der Besonderen Ernteermittlung liegen vorläufige Ergebnisse zur Getreideernte vor, die vom Landesbetrieb Information und Technik in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer ermittelt wurden. Jürgen Boerman und Ulrike Lemke, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, stellen diese vor.

Foto: landpixel

Ende Juni rollten die ersten Mähdrescher auf rheinischen Feldern, ein paar Tage später startete die westfälische Ernte. Mit einem durchschnittlichen Getreideertrag von 75,5 dt je ha in NRW wird der mehrjährige Schnitt um fast 3 % verfehlt. Wechselnde und zu trockene Witterung führte zu kaum vorstellbaren Bandbreiten beim Ertrag, der bei wenig Wasser von der Bodengüte bestimmt wurde. Auch für die übrigen Feldfrüchte ist es das dritte Jahr in Folge mit Trockenschäden. Lang ersehnte Niederschläge sind nun vielerorts gefallen. Man hofft auf mehr Regen und ein üppiges Wachstum, um die Futternot ein wenig abzumildern.

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