Der Maiszünsler ist wieder unterwegs und schädigt die Maispflanzen durch seine Fraßlöcher. Das zieht unweigerlich Qualitäts- und Ertragseinbußen nach sich. Ursula Furth, Landwirtschaftskammer NRW, zeigt auf, wie man dem Zünsler begegnen kann.
Seit gut einer Woche sind die Witterungsbedingungen für den Zuflug der Maiszünsler günstig. Im Rheinland hat der Erstzuflug bereits begonnen. Im Kreis Euskirchen am Standort Floisdorf wurden erstmals Falter mithilfe einer speziellen Lichtfalle beobachtet. Der weitere Verlauf des Falterflugs, die Eientwicklung und der Larvenschlupf sind nun abhängig vom weiteren Witterungsgeschehen.
Die Larve des Maiszünslers verursacht Bohr- und Fraßschäden sowie Fahnen- und Stängelknicken. Mit Schäden ist in Nachbarschaft zu Schlägen mit starkem Vorjahresbefall zu rechnen. Bei massivem Befall sind Ertrags- und Qualitätsverluste vorprogrammiert. Entsprechende Behandlungsempfehlungen erfolgen über die Ackerbau-Informationsschreiben der Kreisstellen der Landwirtschaftskammer NRW.
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