Markt wächst weiter

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Laut Berechnungen der international aufgestellten Nichtregierungsorganisation Good Food Institute Europe (GFI) wird der Anteil von pflanzenbasierten Produkten am weltweiten Fleisch- und Seafoodmarkt bis zum Jahr 2030 auf 6 % bzw. 25 Mio. t steigen. Das wäre ein Plus von 5 % im Vergleich zum Jahr 2021. Die Boston Consulting Group schätzt den weltweiten Konsum von alternativen pflanzenbasierten Proteinprodukten auf dem Pflanzenprotein-Symposium der Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP) in der vergangenen Woche in Berlin auf 24 Mio. t für das Jahr 2025. Bis zum Jahr 2035 wird eine Erhöhung des Konsums auf 69 Mio. t vorausgesagt.
Dem Marktexperten der GFI zufolge lag der Umsatz mit alternativen pflanzenbasierten Proteinprodukten in Deutschland im vergangenen Jahr bei 1,9 Mrd. €; das entspricht einer Steigerung gegenüber 2020 um 800 Mio. €. Damit sei die Bundesrepublik der größte europäische Markt für diese Produktgruppe, wie die Auswertung von aktuellen NielsenIQ-Daten für den Lebensmitteleinzelhandel ergeben habe. Vom Gesamterlös des Segments entfielen 2022 auf die Kategorie „Fleisch“ 643 Mio. €. Gefolgt von „Milch“ mit 552 Mio. €. Allerdings sind laut GFI die jährlichen Pro-Kopf-Ausgaben der Bundesbürger für alternative Proteinprodukte von 23 Euro im Vergleich zu denen für Fleisch noch sehr gering.