In der ersten Jahreshälfte ist bundesweit mehr Strom aus erneuerbaren Quellen als aus konventionellen Energieträgern gewonnen worden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hatten Sonne, Wind und andere regenerative Energien einen Anteil von 51,8 % am deutschen Strommix. Den höchsten Anstieg unter den Erneuerbaren Energien verzeichnete mit einem Plus von 12,9 % der Strom aus Windkraft. Die eingespeiste Solarstrommenge erhöhte sich gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 9,9 %. Dagegen sank die Strommenge aus konventionellen Energieträgern im Jahresvergleich um 22,6 % auf 119,8 Mrd. kWh. Bei der Interpretation dieser Verschiebungen ist Energieexperten zufolge allerdings Vorsicht geboten, weil zeitweise coronabedingt deutlich weniger Strom in Deutschland verbraucht wurde.