Mehr Bio-Produkte aus der Region

Foto: imago/Maximilian Koch

Mit der Auftaktveranstaltung zur Öko-Modellregion Bergisches RheinLand am 27. Oktober ist nun auch hier der Einstieg in die Konkretisierung von Zielen und der Start der Projektarbeit offiziell. Das betonten die Landräte des Oberbergischen und Rheinisch-Bergischen Kreises ebenso wie die stellvertretende Landrätin des Rhein-Sieg-Kreises in ihren Grußworten an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Und die waren zahlreich erschienen – wenn auch nur virtuell: Die Auftaktveranstaltung der Öko-Modellregion Bergisches RheinLand musste coronabedingt kurzfristig von der Gummersbacher Aggerhalle ins digitale Zoom-Format verlegt werden. Umso beeindruckender war die Zahl von knapp 100 Zuhörerinnen und Zuhörern an den Monitoren, deren Hintergründe schon sehr gut die Vielseitigkeit der Interessierten und Beteiligten „in spe“ widerspiegelten: Behörden, Verbände und soziale wie kirchliche Organisationen aus den beteiligten Kreisen und Kommunen waren ebenso vertreten wie Handwerk, Gastronomie und Industriebetriebe – und natürlich die Landwirtinnen und Landwirte, die alle gemeinsam künftig mehr Bio-Produkte aus der Region Bergisches RheinLand produzieren, verarbeiten, vermarkten und konsumieren möchten.

„Das große Interesse zeigt die Wichtigkeit dieses Projekts“, war Jochen Hagt, Landrat des Oberbergischen Kreises, beeindruckt von der regen Teilnahme. Zahlreiche Gespräche hätten im vergangenen Jahr, seit Anfang 2021 das Format der Öko-Modellregionen angelegt wurde, unter den vielen Mitwirkenden stattgefunden, ebenso zahlreiche Konzepte seien schon erstellt worden. „Die müssen nun mit Leben gefüllt werden!“, so Hagt. Er betonte die bestehende enge Zusammenarbeit zwischen den drei Kreisen in vielen Projekten. „Der neu geschaffene Name „Bergisches RheinLand“ zeigt, wie nah sich die Menschen hier sind. Das gilt gleichermaßen für unser Bestreben, die Wertschöpfungsketten in diesen drei Kreisen zu stärken.“

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