Eine deutlich höhere Umschichtung von Geldern aus der Ersten in die Zweite Säule noch in der laufenden Förderperiode fordern fünf Verbände aus dem Umwelt- und Naturschutz, dem Ökolandbau sowie der Wasserwirtschaft. In einem Positionspapier sprechen sich die Verbände dafür aus, den vorhandenen Spielraum zur Umschichtung auszunutzen und 15 % der EU-Direktzahlungen für Maßnahmen im Umwelt-, Tier- und Klimaschutz einzusetzen. Dadurch könnten ab 2019 rund 500 Mio. € im Jahr zusätzlich für die Zweite Säule mobilisiert werden. Nach Darstellung der Verbände hätte dies zudem den Vorteil, dass diese Summe vollständig durch die Europäische Union finanziert werden würde.