Mehr Unterstützung für Leguminosen

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Hülsenfrüchte haben in der deutschen Landwirtschaft einen immer größeren Stellenwert, und die Anbaufläche nimmt zu. Wie die Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP) am Dienstag vergangener Woche berichtete, werden zur diesjährigen Ernte auf fast 180 000 ha Leguminosen einschließlich Sojabohnen und Süßlupinen kultiviert. Der Anstieg des Anbaus von Körnerleguminosen wird von der UFOP ausdrücklich begrüßt, denn damit könne nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Biodiversität und somit zur Diversifizierung von Fruchtfolgesystemen geleistet werden, sondern auch zur Schließung der nationalen Eiweißlücke. Gemessen an anderen Ackerkulturen stehe die Entwicklung allerdings noch am Anfang, so die Förderunion. Es sollten daher mit der im kommenden Herbst erwarteten Ackerbaustrategie des Bundeslandwirtschaftsministeriums auch die ökonomischen Grundlagen für eine nachhaltige Ausweitung der Produktionsflächen geschaffen werden. Wichtig für die Entwicklung einer anbaustimulierenden Nachfrage sei die Entwicklung regionaler Wertschöpfungsketten, beispielsweise in der Ernährungswirtschaft, erläuterte die UFOP. Nach ihrer Auffassung sollten Nachteile im Ertragsniveau und in der Ertragsstabilität sowie in der Eiweiß- beziehungsweise Futterqualität durch eine intensive und öffentlich geförderte Begleitforschung im Bereich der Pflanzenzüchtung beseitigt werden.