Allgemeine Empfehlungen zur Mineralstoffversorgung von Mutterkühen orientieren sich am Bedarf von Milchkühen. Jedoch ist die Variation der Qualität der Rationen bei den Mutterkuh-Herden so hoch, dass sehr unterschiedliche Futteraufnahmen und damit Gehaltswerte angenommen werden können. Eine praktische Studie hat den Status der Versorgungslage bei Mutterkühen näher beleuchtet. Prof. Dr. Heiko Scholz, Hochschule Anhalt, berichtet, wie es tatsächlich um die Mineralstoffversorgung der Mutterkühe bestellt ist.
Im Bereich der Energie- und Nährstoffversorgung von extensiv gehaltenen Mutterkühen liegen in Deutschland nur sehr wenige und aussagefähige Untersuchungen vor. Die Broschüre der DLG (2009) zu den „Empfehlungen zur Fütterung von Mutterkühen und deren Nachzucht“ gibt für die Futteraufnahmen und die Bedarfswerte an Energie und Rohprotein nachvollziehbare Aussagen vor. Im Bereich der Versorgung mit Mengen- und Spurenelementen sind diese Empfehlungen der DLG-Arbeitsgruppe aber an die Versorgung der Milchkühe angelehnt.
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