Mitreden übers Revier – Bürgerdialog der Zukunftsagentur startet

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Menschen im Rheinischen Braunkohlerevier bekommen jetzt eine weitere Möglichkeit, sich in die Gestaltung des Strukturwandels in der Region einzumischen. Seit Dienstag dieser Woche können sie ihre Meinung zu acht Zukunftsfragen auf der Website www.unser-zukunftsrevier.de mitteilen, die einen Bezug haben zum Wirtschafts- und Strukturprogramm (WSP) 1.0 für das Rheinische Braunkohlerevier. Die Website enthält außerdem Basisinformationen und Dokumente zum WSP. Die Antworten der Bürger werden im Lauf des Jahres laut Zukunftsagentur Rheinisches Revier zu einem Bürgergutachten zusammengefasst und fließen in die zweite Fassung des WSP ein, die derzeit im Rheinischen Revier erarbeitet wird.

Eine Rubrik des Online-Dialogs beschäftigt sich etwa mit dem Thema Ernährung. Hier geht es darum, wie sich die Menschen vor Ort künftig ernähren wollen. Im Rheinischen Revier besteht nach Ansicht der Zukunftsagentur durch den Strukturwandel die Chance, die Landwirtschaft zu modernisieren und Ressourcen nachhaltig und effizient zu nutzen. Deshalb soll der Bürgerdialog auch Aufschluss darüber geben, wie die Zukunft der Landwirtschaft der Zukunft aussehen könnte, wie die Region mit Lebensmitteln versorgt werden könnte und was jeder selbst dazu beitragen könnte. Bürgerinnen und Bürger können mit oder ohne Anmeldung Antworten auf diese sowie sieben weitere Fragen geben und andere Wortbeiträge kommentieren. Der Online-Dialog wird moderiert und läuft bis zum 2. Juni 2020. Eine Zwischenbilanz des Dialogs wird beim ersten Online-Revierforum am 12. Mai vorgestellt. Informationen dazu finden sich auf derselben Web­site.

Über den Bürgerdialog hinaus soll die Website dauerhaft als Info-Portal für die Bürgerbeteiligung zum Strukturwandelprozess im Rheinischen Revier dienen. Hier sollen die wichtigsten Dokumente zum Strukturwandel zum Download bereitgestellt werden, unter anderem das Bürgergutachten zum WSP sowie der Rechenschaftsbericht der Zukunftsagentur.

Die LZ meint: Wenn es um die Zukunft des Rheinischen Reviers geht, sollten Landwirte und ihre Familien mitmischen. Denn es ist auch ihre Zukunft und es sind auch ihre Chancen.