Mittelständische Betriebe stärken

Foto: Dr. Elisabeth Legge

„Ich will die mittelständischen landwirtschaftlichen Betriebe, wie wir sie in NRW haben, erhalten. Das ist meine Leitlinie und dafür will ich die Rahmenbedingungen schaffen.“ Dies hat NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser im Rahmen eines Gesprächs mit Agrarjournalisten gestern in Düsseldorf erneut betont. Unmissverständlich machte sie deutlich, dass die Landwirtschaft einen schwierigen Stand in der Gesellschaft habe. Sie wolle die Landwirtschaft wieder in die Mitte der Gesellschaft bringen. Dazu brauche die Landwirtschaft die Umweltverbände als Partner, so die Ministerin. Sie habe sich auf ihre Agenda geschrieben, die Umwelt- und Landwirtschaftsverbände zusammen zu bringen. Mit dem gemeinsamen Papier zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sei dies bereits gelungen, stellte die Ministerin zufrieden fest.

Auch eine gemeinsame Position der Bundesagrarminister zur GAP sei gelungen. Wichtig sei, dass die Entscheidung auf EU-Ebene zur Zukunft der GAP nach 2020 nun zügig auf den Weg gebracht werde. Und diese Entscheidung müsse vor der Europawahl im Mai fallen. „Jeder Tag, an dem in Brüssel nicht entschieden wird, ist ein schlechter Tag für die Landwirtschaft“, so die Ministerin wörtlich.

Dringenden Handlungsbedarf sieht die Ministerin bei möglichen Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration. „Eine Fristverlängerung wird es nicht mehr geben. In zwei Jahren ist Schluss“, stellte die Ministerin klar. el

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