MKS-Lieferstopp aufgehoben

Foto: imago/Winfried Rothermel

Die USA und Kanada haben ihre wegen der Maul- und Klauenseuche (MKS) gegen Lieferungen aus Deutschland verhängten Einfuhrbeschränkungen aufgehoben. Das hat Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer am Dienstag (10. März) am Rande seiner Südafrika-Reise mitgeteilt. Damit können unter anderem frisches Fleisch und Fleischerzeugnisse, verarbeitete Lebensmittel oder Milchprodukte wie Käse ab sofort wieder exportiert werden.

 

Der Ressortchef wertete dies als wichtiges Zeichen für die Land- und Ernährungswirtschaft und als gute Nachricht für die tierhaltenden Betriebe. „Die Anstrengungen und der Einsatz im Kampf gegen die Maul- und Klauenseuche haben sich gelohnt und werden honoriert. Kanada und die USA sind nun die nächsten Länder, die ihre weitreichenden Einfuhrbeschränkungen aufheben“, sagte der CSU-Politiker.

 

Nach seinen Worten wird mit der Wiederöffnung und Erschließung wichtiger Märkte nach und nach ein zentraler Punkt der Agrarexportstrategie umgesetzt. Rainer zeigte sich erfreut darüber, dass die intensiven veterinärtechnischen Verhandlungen, die hochrangigen politischen Gespräche im Rahmen seiner USA-Reise und der enge Austausch mit beiden Ländern nun zu einem positiven und für alle Beteiligten vorteilhaften Ergebnis geführt hätten.

 

Im Januar 2025 war die MKS bei Wasserbüffeln im brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland nachgewiesen worden. Deutschland hatte bereits im April 2025 wieder seinen Status als „MKS-frei ohne Impfung“ von der Weltorganisation für Tiergesundheit (WOAH) erhalten. Daraufhin hatten verschiedene Länder ihre Importbeschränkungen aufgehoben. Zuletzt hatte Ende Oktober 2025 Südkorea seinen Markt wieder für deutsches Schweinefleisch geöffnet. Anfang November hatte Japan das Einfuhrverbot für Rindfleisch aufgehoben.

 

AgE