Nachwachsende Rohstoffe rückläufig

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Der Anbau nachwachsender Rohstoffe ist in Deutschland in den vergangenen Jahren unter dem Strich eingeschränkt worden, nachdem er zuvor deutlich ausgedehnt worden war. Wie aus den Übersichten im aktuellen Bericht „Anbau und Verwendung nachwachsender Rohstoffe in Deutschland“ der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) hervorgeht, wuchsen nachwachsende Rohstoffe im Jahr 2022 auf 2,595 Mio. ha landwirtschaftlich genutzter Fläche. Im Jahr zuvor war mit 2,436 Mio. ha ein Zwischentief verzeichnet worden. Im Jahr 2017 waren noch auf gut 2,7 Mio. ha nachwachsende Rohstoffe erzeugt worden. Die mit Energiepflanzen bestellte Fläche fiel zur Ernte 2022 der FNR zufolge mit 2,30 Mio. ha deutlich größer aus als die für Industriepflanzen mit 293 000 ha. Dabei wurden Pflanzen zur Biogasgewinnung auf 1,41 Mio. ha, Raps zur Biodieselherstellung auf 665 000 ha sowie Pflanzen für Bioethanol auf 216 000 ha angebaut. Bei den für die Nutzung in der Industrie erzeugten Pflanzen führte Getreide zur Gewinnung von Stärke mit 87 700 ha das Flächenranking an, gefolgt von Raps zur stofflichen Verwendung mit 75 000 ha und Stärkekartoffeln mit 37 000 ha, mit insgesamt 911 000 ha führt Mais das Ranking bei Energiepflanzen an.