Neue Genomische Techniken

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Die EU arbeitet an einem Rechtsrahmen für Pflanzen aus Neuen Genomischen Techniken (NGT). Im Zen­trum stehen zwei Kategorien: NGT1 und NGT2. Dr. Robert Hoffie, Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK), beantwortet Fragen zur Technik, Regulierung und Chancen für die Landwirtschaft.

 

Dr. Hoffie leitet am IPK die unabhängige Arbeitsgruppe „Biotechnologie und Genom-Editierung“. Diese arbeitet an methodischen Ansätzen der Pflanzenbiotechnologie und Genom-Editierung für Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung. Als NGT definiert die EU-Kommission biotechnologische Methoden, mit denen sich Gene gezielt verändern lassen und die nach 2001 entwickelt wurden.

 

2001 hat die EU den Rechtsrahmen für Gentechnik zuletzt umfassend angepasst. Viele Verfahren, die in den letzten 25 Jahren entstanden sind, deckt dieser Rechtsrahmen nur unzureichend ab. Der Kern des Gentechnikrechts stammt sogar aus den frühen 1990er-Jahren. Damals wurden vor allem Verfahren reguliert, bei denen Forschende Gene von einem Organismus in einen anderen übertragen, etwa von einem Bakterium in eine Pflanze – die sogenannte Transgenese. Diese Verfahren wollte die EU damals streng regulieren.

 

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