Neue Namen für den Fisch

Foto: Petra Jacob

Um Fisch nach dem Brexit besser verkaufen zu können, werden manche Arten umbenannt. Die Idee ist in Großbritannien nicht ganz neu.

Grenzkontrollen, Zollvorschriften und mehr Bürokratie behindern das britische Fischexportgeschäft. Rund 95 % der Flügelbutte (auf Englisch: Megrim Fish) und 85 % der Dreieckskrabben (auf Englisch: Spider Crab) werden vor der Küste Cornwalls gefischt und an die EU, hier vor allem nach Spanien verkauft. Jetzt wollen die kornischen Fischer sich mehr dem heimischen Markt zuwenden. Doch da gibt es ein Problem. Die Namen „Megrim“ und „Spider Crab“ (wörtlich: Spinnenkrabbe) fänden die britischen Konsumenten unappetitlich, heißt es. Der Name „Megrim Fish“ habe „einen grimmigen Beiklang“, sagte Paul Trebilcock, der Geschäftsführer des Fischereiverbands von Cornwall (CFPO), der Zeitung The Times und die Bezeichnung Spinnenkrabbe wirke abstoßend. Deshalb will der Verband die beiden Meerestiere in Cornish Sole (Cornwall-Seezunge) und Cornish King Crab (Cornwall-Riesenkrabbe) umbenennen.

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