Georg Biedemann hat seine Funktion als Sprecher von „Land schafft Verbindung“ (LsV) in NRW aufgegeben. Daneben, dass Familie, Gesundheit und Betrieb in den vergangenen Monaten zu kurz gekommen seien, liegen die Gründe dafür auch innerhalb der Organisation. So habe LsV sehr viel erreicht und die Landwirtschaft werde wieder wahrgenommen. Gleichzeitig, schreibt er auf Whatsapp, würde ein großes Misstrauen gegenüber Medien und Politik bestehen, „aber leider auch gegenüber einigen Berufskollegen“. Gegenüber der LZ Rheinland bekräftigte Biedemann, dass es nur im Miteinander mit den Verbänden gelingen würde, Lösungen im Inter-esse der Landwirtschaft durchzusetzen; wobei er neben den etablierten Bauernverbänden auch andere Organisationen im Auge hat, die sich für die Landwirtschaft engagieren. Biedemann bemängelt, dass neben der Düngeverordnung andere Themen wie die Nutztierstrategie oder die pauschale Umsatzbesteuerung in Deutschland (siehe S. 14) bei LsV zurzeit zu kurz kämen. Mit einer Stimme aufzutreten, darin sieht er einen Grund für die große Aufmerksamkeit in den vergangenen Monaten. Daher müsse die Landwirtschaft weiter mit einer Stimme auftreten. Innerhalb von LsV gäbe es aber zu unterschiedliche Meinungen. Daher wolle er den Weg frei machen, sich aber durchaus an anderer Stelle weiter für LsV einsetzen. ds