Neue Trends in der Pflanzenschutztechnik

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Der chemische Pflanzenschutz steht heute für viele extrem in der Diskussion. Obwohl der Standard in der Pflanzenschutztechnik schon sehr hoch ist, findet die Landtechnikbranche immer wieder Möglichkeiten, den Pflanzenschutz noch exakter und nachverfolgbarer zu machen. Harald Kramer, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, stellt diese Möglichkeiten vor.

In mancherlei Hinsicht steht der chemische Pflanzenschutz jedoch zu Unrecht am Pranger – stellt er doch die Basis zur Erzeugung von Nahrungsmitteln in ausreichendem Umfang dar. Die Technik tut ihr Übriges hinzu: Die Trends von der Agritechnica 2019, wie beispielsweise Weiterentwicklungen im Bereich der Hacktechnik, Prognosemodelle und Bandspritzung, haben größtenteils schon Einzug in die Praxis gehalten. Sie wurden aber auch noch entscheidend weiterentwickelt.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass gerade Themen wie künstliche Intelligenz (KI) auch bei Hacken, Striegeln und Spritzen Einzug gehalten haben. Denn die öffentliche Hand wird sicherlich in absehbarer Zeit noch mehr Nachverfolgbarkeit der Pflanzenschutzmaßnahmen fordern, sodass es eine Möglichkeit gibt, den zweifellos schon sehr hohen Standard auch nach außen dokumentieren zu können. Die Hoffnung wäre nur, dass auch ein wenig Ruhe in die öffentliche Diskussion einkehrt, wenn man sieht, dass die Landwirtschaft alles Erdenkliche möglich macht, um Pflanzenschutz im Einvernehmen mit der Umwelt durchzuführen.

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