Neue Züchtungstechnologien offen diskutieren

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Zur Frage einer zukünftigen Regulierung der neuen Züchtungstechnologien wie CRISPR/Cas strebt die Europäische Kommission eine offene Debatte an. Das hat die Direktorin der Generaldirektion für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der EU-Kommission (DG SANTE), Dr. Sabine Jülicher, im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung zur diesbezüglichen Position der Brüsseler Behörde klargestellt. Sie sprach in diesem Zusammenhang von „vielen Missverständnissen“; die EU-Kommission sei „völlig offen“. „Weder wünschenswert noch angedacht“ ist laut Jülicher die Abschaffung der Wahlfreiheit der Verbraucher oder des Vorsorgeprinzips.

Es gebe bei den neuen gentechnischen Verfahren aber Schwierigkeiten in der Umsetzung der Vorschriften. Hier werde die Möglichkeit gesehen, einen besseren Rechtsrahmen zu setzen, der auch zukunftsfähiger sei. Laut Jülicher wird die Kommission jetzt den ersten Schritt in Richtung einer politischen Maßnahme initiieren und voraussichtlich im Herbst einen entsprechenden Fahrplan vorstellen; auch eine Folgenabschätzung soll ins Auge gefasst werden.