In Washington hat Tom Vilsack in der vergangenen Woche offiziell das Amt des Agrarministers angetreten. Vilsack stand bereits von 2009 bis 2017 im Kabinett von US-Präsident Barack Obama an der Spitze des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA). US-Präsident Joe Biden hatte den 70-Jährigen im Dezember für diesen Kabinettsposten nominiert und ihn dabei als „den besten Landwirtschaftsminister“ bezeichnet, den das Land seiner Meinung nach je hatte. Laut Biden bringt Vilsack die notwendige Erfahrung und Entschlossenheit mit, um in der Corona-Krise für eine sofortige Linderung für die Landwirte und Lebensmittelhersteller im ganzen Land zu sorgen. In seiner ersten Amtszeit habe dieser für rekordverdächtige Investitionen in ländlichen Gemeinden gesorgt und eine erfolgreiche Kampagne zur Erhöhung der Lebensmittelsicherheitsstandards geführt, so der Präsident. Seit dem 1. Februar 2017 leitet Vilsack die Vereinigung der Exporteure von Molkereiprodukten (USDEC) in den USA. Kritiker halten ihm deshalb vor, den Agrarkonzernen zu nahe zu stehen.