Neuss erhält Zuschlag für die Landesgartenschau 2026

Foto: MULNV NRW/Klement-Aschendorff

Neuss wird Ausrichter der Landesgartenschau NRW 2026. Das gab Umweltministerin Ursula Heinen-Esser am Mittwoch vergangener Woche in Düsseldorf bekannt. „Auf eine erfolgreiche LAGA 2026! Das Konzept ist nachhaltig, innovativ und städtebaulich überzeugend. Zudem drängt es, das vorgesehene Areal weiterzuentwickeln“, sagte Heinen-Esser bei der Bekanntgabe im Atrium des Ministeriums. Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, betonte in einer Videobotschaft: „Beglückwünschen muss man aber alle drei Bewerber-Städte. Allein die Tatsache der Bewerbung hat in den jeweiligen Kommunen schon vieles vor Ort angestoßen.“

Beide Ministerinnen sagten Grefrath und Warendorf, die sich neben Neuss für die Ausrichtung der Landesgartenschau 2026 beworben hatten, ihre Unterstützung für die Umsetzung zentraler Teilelemente ihrer Bewerbungen zu. Um Städten und Gemeinden die Entscheidung für eine Bewerbung leichter zu machen, stellt das Land ab sofort Fördermittel zur Verfügung, um Kommunen bei einer Potenzialanalyse ihrer Grünplanung zu unterstützen. Für das neue Programm stehen in diesem Jahr zunächst 100 000 € Fördermittel zur Verfügung. Die Fördersumme pro Kommune und Studie beträgt bis zu 15 000 €.

Die nächste Landesgartenschau findet 2023 in Höxter statt. Die Ausschreibung für die Gartenschau 2029 läuft noch bis zum 1. März 2024.