Nicht die Nacht zum Tag machen

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Jeder von uns hat schon einmal schlecht geschlafen. Der nächste Tag ist dann oft eine Qual, da die Erholung von Geist und Körper fehlt. Nachlassende Konzentration, Müdigkeit und schlechte Laune resultieren und wir sind den täglichen Aufgaben nicht gut gewachsen. Die nächtliche Ruhephase dient der Erholung verschiedener Körperfunktionen, die dem sogenannten Tag-Nacht-Rhythmus unterliegen. Leider führen nicht selten berufliche Zwänge, Stress, Lärm, Sorgen und private Umstände dazu, dass dieser Rhythmus aus dem Takt kommt und Schlafstörungen entstehen.

Ohne erholsamen Schlaf sinkt unsere Leistungsfähigkeit. Wie ein Akku muss auch unser Körper immer wieder „neu aufgeladen“ werden. Neben der körperlichen Erholung verarbeitet und verfestigt unser Gehirn im Schlaf Erlerntes und sortiert und speichert Eindrücke. Menschen verbringen im Schnitt circa ein Drittel ihres Lebens schlafend, bildlich hat ein 30-Jähriger also schon über zehn Jahre seines Lebens „verschlafen“.

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