Nitratdienst: Hitzestress nicht gleich Trockenstress

Foto: Lukas Otten

Der Nitratdienst berichtet über die Entwicklung des mineralischen Bodenstickstoffs im Zeitraum von Mitte Juni bis Mitte Juli. Die anhaltende Trockenheit und die damit verbundenen Folgen haben sich in den letzten Wochen etwas reduziert.

Zwischen Mitte Juni und Mitte Juli hat es in NRW einige Niederschläge gegeben, die den Oberboden mit Wasser versorgt haben, das den Pflanzen zur Verfügung gestanden hat. Dabei haben manche Regionen mehr, andere weniger profitiert. Insbesondere am 22. Juni gab es NRW-weit zwischen 20 und 30 mm Niederschlag. Während im Beobachtungszeitraum in Teilen des Münsterlands und Südwestfalens über 100 mm gefallen sind, wurden in Teilen des südlichen Rheinlands knapp die 50 mm erreicht. Der Mittelwert aller Wetterstationen in NRW zwischen Mitte Juni und Juli liegt bei 74 mm.

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