Dieser Nitratdienst berichtet über die Entwicklung des mineralischen Bodenstickstoffs unter den Referenzflächen in NRW von Anfang März bis Mitte April. Der Beobachtungszeitraum zeigte sich wechselhaft, brachte aber auch einige Sonnenstunden. Trotz der Sonne blieb die Temperatur in NRW unter 20 °C. In der letzten März-Woche und Anfang April ist es gebietsweise zu Nachtfrösten gekommen. Insgesamt fiel in NRW überdurchschnittlich viel Regen. Im Mittelgebirge zeichneten die Wetterstationen zwischen 170 und 200 mm auf. Deutlich weniger Niederschlag fiel in der Köln-Aachener Bucht. Dort wurden kaum 100 mm erreicht. Durchschnittlich fielen im Beobachtungszeitraum rund 109 mm Niederschlag an den Wetterstationen in NRW. Der Niederschlag teilte sich auf einige Tage auf, sodass anstehende Feldarbeit oftmals aufgeschoben werden musste, da der Boden nicht ausreichend abtrocknen konnte. Hinzugekommen ist, dass die Böden noch niedrige Temperaturen zeigten. Insbesondere die mittelschweren bis schweren Böden zeigten am 15. April an schattigen Tagen oder nachts Temperaturen zwischen 5 und 10 °C.
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