Das nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerium hat eine neue Förderrunde für Investitionen in die Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse gestartet. Wie Agrarressortchef Johannes Remmel Anfang vergangener Woche mitteilte, stehen für entsprechende Projekte rund 3,6 Mio. € bereit.
Ziel der Förderung ist es laut Ministeriumsangaben, die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen der Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse zu verbessern und dadurch zur Stärkung der Erzeuger beizutragen. Es seien wettbewerbsfähige, leistungsstarke Vermarktungs- und Verarbeitungsbetriebe notwendig, um für die Landwirte optimale Vermarktungsbedingungen zu schaffen. Remmel betonte, dass diese Vermarktungsstrukturen mit der Förderung erhalten oder aufgebaut werden sollen. Daher sei es eine Voraussetzung im Rahmen der Förderung, dass die unterstützten Unternehmen die Erzeugerstufe durch vertragliche Bindung mitnähmen. Dem Agrarressort zufolge können die Förderprojekte mit bis zu 35 % und maximal 1 Mio. € gefördert werden; handelt es sich um ein ökologisches oder regionales Projekt, werden 5 % an Förderung aufgeschlagen. Die Anträge auf Unterstützung können bis zum 30. September beim nordrhein-westfälischen Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) gestellt werden. Anschließend werde das Rankingverfahren durchgeführt.