Öko-Kartoffelfeldtag in Rheda-Wiedenbrück

Foto: Dr. Claudia Hof-Kautz

Zum diesjährigen traditionellen Öko-Kartoffelfeldtag trafen sich am 6. Juni im Betrieb der Familie Vollmer in Rheda-Wiedenbrück rund 30 Landwirte, Berater und Züchter, um über die Kartoffelsorten aus dem Landessortenversuch der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und verschiedene Anbaufragen rund um die Kartoffel zu diskutieren.

Mittlerweile baut die Landwirtschaftskammer NRW 32 verschiedene Kartoffelsorten im Landessortenversuch an. Aufgrund des sehr späten, kalten und nassen Frühjahrs wurden die Sorten in Rheda-Wiedenbrück erst am 1. Mai gepflanzt. Demzufolge hatten sie noch keine größeren Knollen, aber die Ansätze waren zu sehen.

Wie Fruchtfolge gestalten?

Fragen rund um das Kleegras in der Fruchtfolge mit Kartoffeln wurden mit Sebastian Glowacki, Landwirtschaftskammer NRW, an einer Demonstration des Demonetzwerkes KleeLuzPlus mit empfohlenen Rotklee- und Luzernesorten diskutiert. Hier werden unterschiedliche Sorten in den Mischungen mit Gräsern im Vergleich zur Hofmischung gezeigt.

Ein weiterer Schwerpunkt des diesjährigen Feldtags lag auf dem Einsatz geeigneter Zwischenfrüchte vor und nach Kartoffeln. Dazu entstanden rege Diskussionen bei den Vorträgen von Pascal Gerbaulet, Landwirtschaftskammer NRW, und Christoph Stumm vom Institut für organischen Landbau der Universität Bonn. Beide konnten von ihren Erfahrungen der Demonstrationen und Versuche in den Modell-Betrieben der WRRL (Wasserrahmenrichtlinie) oder der Leitbetriebe Ökologischer Landbau NRW berichten.

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