Öko-Mais – die Sorte ist ein Baustein

Foto: Norbert Erhardt

Mais lässt sich gut in Fruchtfolgen des ökologischen Landbaus integrieren und passt hervorragend in die oft kleegrasbetonten Futterrationen. Mittlerweile werden viele Maissorten aus Öko-Produktion angeboten. Aber nicht jede Sorte passt. Hinweise zur Maissortenwahl im Öko-Anbau gibt Norbert Erhardt, Landwirtschaftskammer NRW.

Mais kann Nährstoffe, die über die Vegetationsperiode aus organischer Düngung oder Bodenreserve freigesetzt werden, optimal nutzen und in hohe Erträge umsetzen. Der Anbau als Reihenkultur bietet beste Voraussetzungen für die mechanische Beikrautbekämpfung. In der Rindviehfütterung können kleegrasbetonte, proteinreiche Rationen mit Maissilage sehr gut ausgeglichen und energetisch aufgewertet werden.

Beste Futterqualitäten werden aber nur realisiert, wenn Silomais mit Trockenmassegehalten im Korn von 58 bis 60 % am jeweiligen Standort auch sicher ausreifen kann. Auch das hohe Ertragspotenzial des Maises kann nur mit ausreichenden Reifegraden genutzt werden.

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