Österreich: Immense Schäden

Zur Abmilderung der schweren Schäden in der österreichischen Landwirtschaft, die Ende April durch Spätfröste und unerwartet einsetzende Schneefälle entstanden waren, stellt die Regierung in Wien Mittel aus dem Katastrophenfonds bereit. Das hat der Wiener Ministerrat auf Initiative von Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter und Finanzminister Hans Jörg Schelling vergangene Woche vereinbart. Die notwendige Anpassung des Katastrophenfondsgesetzes zur Öffnung des Fonds auch für Frostschäden werde demnächst erfolgen, teilte Rupprechter mit. Die Schäden seien „in einigen Gebieten enorm“. Manche Betriebe müssten den Totalausfall der Ernte verkraften. „Hilfestellung für die geschädigten bäuerlichen Betriebe ist ein Gebot der Stunde“, unterstrich der Minister. Die Bereitstellung von Geldern aus dem Katastrophenfonds gehört zu einem Paket aus kurz- und mittelfristig wirksamen Hilfsmaßnahmen, das jetzt von den Landesagrarreferenten in einer Sondersitzung abgesegnet wurde.