Optimales Licht für Geflügel

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Das Sehvermögen und die Lichtwahrnehmung von Vögeln unterscheiden sich stark vom menschlichen Lichtempfinden. Die richtige Beleuchtung spielt in der Geflügelhaltung eine zentrale Rolle, denn das Licht beeinflusst nicht nur die Wahrnehmung der Umwelt, sondern auch die Physiologie und somit das Wohlbefinden und die Leistung der Tiere. Durch optimierte Lichtquellen kann also das Tierwohl in der Geflügelhaltung verbessert werden.

Wie sehen Vögel? Welche tierschutzrechtlichen Vorgaben gibt es zur Stallbelichtung? Welche Beleuchtungstechnik ist für welche Geflügelart optimal? Mit diesen und weiteren Fragen befasste sich am Dienstag vergangener Woche Anna Louisa Reimers, Team StanGe – Schwerpunkt angewandte Geflügelwissenschaften, Hochschule Osnabrück, bei einer Online-Veranstaltung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Projekts Fokus Tierwohl.

Was ist Licht? Licht ist elektromagnetische Strahlung in verschiedenen Wellenlängenbereichen, von denen für das menschliche Auge nur das Regenbogenspektrum sichtbar ist. Vögel hingegen können zusätzlich noch im UV- sowie im IR-Bereich Licht wahrnehmen, sie sehen also mehr Farben und sie nehmen Licht heller wahr als wir Menschen.

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