Der Nitratdienst berichtet über die Entwicklung des mineralischen Bodenstickstoffs im Zeitraum von Anfang Mai bis Anfang Juni. Im Beobachtungszeitraum wechselten sich Sonne und Niederschlag häufig ab, wodurch die Kulturführung schwierig blieb.
NRW ist von Starkregenereignissen weitestgehend verschont geblieben. Am Niederrhein sind in Summe rund 105 mm, in Münster rund 88 mm Niederschlag gemessen worden. Anfang Juni zeigten sich einige sonnenreiche Tage mit Temperaturen bis zu 23 °C. Die Böden aller Bodenarten in NRW sind nach wie vor gut mit Wasser versorgt, auch wenn die nutzbare Feldkapazität zwischen 60 und 110 % schwankt. Die durchweg feuchten Böden kombiniert mit Temperaturen zwischen 10 und 20 °C sorgen für optimale Bedingungen der Bodenmikroorganismen. Nährstoffe aus organischen Düngemitteln werden dadurch zügig mineralisiert und stehen den Pflanzen zur Verfügung.
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