Auf dem Feld verrottende Pflanzenreste spielen eine entscheidende Rolle bei der Kohlenstoffspeicherung im Boden. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern der Technischen Universität München (TUM), in der sie die Rolle pflanzlicher Kohlenstoffeinträge für eine erhöhte Bodenkohlenstoffspeicherung genauer untersuchten. Wie die TUM am Donnerstag vergangener Woche mitteilte, ahmten die Forscher dazu den natürlichen Zersetzungsprozess von Pflanzenresten im Labor nach, um zu analysieren, wie genau Kohlenstoff im Boden gespeichert wird. „Es zeigte sich, dass Pilze eine besonders wichtige Rolle bei der Zersetzung der zugegebenen Pflanzenreste spielten, mehr als Bakterien. Wir konnten sehen, dass eine Verlagerung von pflanzlichem Kohlenstoff tiefer in den Boden stattfindet“, berichtete Kristina Witzgall vom TUM-Lehrstuhl für Bodenkunde.