Pflanzenzüchter drängen auf Ausbau der Forschungsförderung

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Die deutschen Pflanzenzüchter stehen hinter dem Vorschlag der EU-Kommission, das Gentechnikrecht anzupassen. Die vorgeschlagenen Änderungen, die eine wissenschaftsbasierte und differenzierte Regulierung vorsehen, würden begrüßt, bekräftigte der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter (BDP) zum Jahresausklang seine Haltung zu den neuen Züchtungstechniken (NZT) wie die Genschere CRISPR/Cas. Diese Technologien ermöglichten es, Pflanzen zu entwickeln, die sich von konventionell gezüchteten nicht unterscheiden, jedoch in kürzerer Zeit entstehen könnten, erläuterte der BDP. Neue Züchtungsmethoden seien ein wichtiges Werkzeug, um den steigenden Anforderungen durch Klimaveränderungen, Biodiversität und Lebensmittelversorgung gerecht zu werden. In diesem Sinne mahnen die Pflanzenzüchter außerdem an, die Forschungsförderung dringend auszubauen. Angesichts der zunehmenden Herausforderungen durch den Klimawandel und des steigenden Drucks zur Reduzierung des Dünge- und Pflanzenschutzmitteleinsatzes müsse die Forschungsförderung verstetigt werden. Der BDP appelliert an die zukünftige Bundesregierung, starke und langfristige Förderprogramme für die Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung in der Pflanzenzüchtung aufzulegen. Besonders wichtig seien hierbei Bereiche wie die Resistenzzüchtung, die Entwicklung neuer Züchtungsmethoden und der Einsatz datengetriebener Technologien.