Kleine Kinder zu baden oder zu duschen ist für viele Familien eine Herausforderung. Manche wollen nicht rein in die Wanne, manche nicht wieder raus. Oft gibt es Tränen oder Überschwemmungen oder beides. Wir haben ein paar Ideen, mit denen das Baden zu einem schönen Ritual für die Kleinen wird – und so dann auch die Großen Spaß daran haben.
Auch wenn Kinderärzte und andere Fachleute keinen gewichtigen medizinischen Grund nennen können, ab welchem Alter und in welcher Häufigkeit Kinder gebadet werden sollten oder ob das überhaupt nötig ist, gehört es in vielen Familien zum täglichen oder wöchentlichen Ritual. Manche Babys werden direkt nach der Geburt und dann regelmäßig gebadet, andere Kinder nur, wenn sie wirklich dreckig sind. Baden ist allerdings nicht nur hygienische Notwendigkeit, sondern auch eine Gelegenheit für Kinder, spielerisch die Welt des Wassers zu erkunden, ihre Motorik und Sinne anders zu benutzen als „an Land“. Die warmen Wellen können entspannen, erinnern sie das Körperbewusstsein doch an die wohlige Zeit im Bauch.
Viele Babys und Kinder fremdeln jedoch mit der Badewanne. Auch wenn es ihnen dann oft gefällt, sobald sie drin sind und sie dann nicht wieder rauswollen. Wichtig ist deshalb, langsam mit der Wassergewöhnung anzufangen, möglichst früh und möglichst behutsam. Das Baden sollte von den Kleinen nicht mit Zwang und Angst in Verbindung gebracht werden. Oder mit grobem Abschrubben, Frieren oder der Erfahrung von Wasser oder Shampoo in den Augen.
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