Rotwein, Weißwein oder Rosé – das ist auch für Laien offensichtlich zu erkennen. Aber wo liegt der Unterschied zwischen Perlwein und Schaumwein? Und was ist Prosecco? Ein „Blanc de Noir“ ist derzeit angesagt, der Name klingt aber eher verwirrend. Eine kleine Weinkunde.
Ob an der Mosel oder im Rheingau – die Weinlese ist in vollem Gange. Schon Ende August duftete es in den Gassen der beschaulichen Weinorte nach köstlichem Federweißen, gönnten sich vor allem die vielen Touristen ein Glas dieses süßen trüben Traubenmosts. Jedes der insgesamt 13 deutschen Weinanbaugebiete hat seine spezifischen Rebsorten, Winzertraditionen und landschaftlichen Merkmale, wobei Weißwein die deutsche Weinproduktion dominiert. Allgemein erwartet wird ein hervorragender Wein-Jahrgang 2025. „Das Wetter in den nächsten sechs Wochen wird entscheidend sein, doch der Blick in die Weinberge stimmt optimistisch, dass die deutschen Winzer auch in diesem Jahr die gewohnte Top-Qualität in die Flasche bringen“, betonte Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes und selbst Weinbauer, bereits Ende Juli.
Mehr in LZ 40-2025 ab S. 58.
Ulrike Kossessa